Reisebericht USA
New York Silvester 2005/2006
Tag 1
Am 30. Dezember 2005 war es soweit, mit dem Zug nach Düsseldorf und ab in den
Flieger nach New York. Da das Wetter auf Grund von Glatteis auch den Züge erhebliche
Probleme bereitete,
haben wir uns für einen der ersten Züge am Morgen entschieden. Wir wollten
sicher sein, dass wir im Flugzeug nach New York sitzen. Da der Flug jedoch 3 Stunden
Verspätung hatte, hätten wir es auch etwas ruhiger angehen lassen können.
Die Einreise war problemlos und als wir unser Gepäck in Empfang genommen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Shuttle um ins Hotel zu kommen, wir waren ja nun auch lange genug auf den Beinen. Da es schon recht spät war, als wir im Swiss Hotel Drake ankamen, konnten wir auch sofort aufs Zimmer. Das Personal war sehr freundlich und hat mich beim Checkin gleich gefragt, ob ich miles&more Kunde sei, denn für meinen Aufenthalt würde ich Milen gutgeschrieben bekommen. Über diese Aufmerksamkeit war ich sehr positiv überrascht. Nach einer kurzen Dusche haben wir uns noch ins nächtliche New York vorgewagt. Die Nacht war ziemlich kurz, denn schlafen konnten wir nicht wirklich gut, da es in Deutschland ja 6 Stunden später war und uns die Zeitverschiebung in den Knochen saß.
Tag 2
Ich weiss
nicht um welche Uhrzeit wir das Hotel am Morgen verlassen haben, ich weiss aber,
dass noch kein Laden auf hatte und wir Probleme hatten, Frühstück zu bekommen.
Letztlich fanden wir ein kleines Bistro und genossen einen Bagle mit Creme Cheese.
Inzwischen machten langsam die Geschäfte auf und begaben uns auf Shoppingtour.
Zum Einkaufen ist New York einfach ideal! Da ja der 31. Dezember war, fingen die
New Yorker an, den Times Square abzuriegeln. Überall wurden Absperrungen aufgestellt
und die Shoppingtour entwickelt sich zum Hürdenlauf. Vollbepackt mit Tüten
begaben wir uns am Abend wieder ins Hotel. Nur gut, dass es unweit der 5th Avenue
war. Ausruhen war angesagt, denn es sollte ja eine große Party werden, so
dachten wir. Nun ja, weit gefehlt, denn als wir uns aufmachten um uns ins Getümmel
zu stürzen, mussten wir feststellen, dass man gar nicht auf den Broadway bzw.
an den Times Square kam, denn alles war abgesperrt und gut gesichert durch Secrurity
und Polizisten. Super, da uns nichts anderes übrig blieb, sind wir in Richtung
Central Park gepilgert um dort auf der Leinwand das Treiben mit zu erleben. Die
Party stieg ohne uns. Nachdem um Mitternacht der New Year's Eve Ball seinen Auftritt
beendet hatte, war auch die Feier vorbei.
Tag 3
Enttäuscht vom Vorabend standen wir auf und machten die Stadt unsicher. In
allen Fenstern
der Kaufhäuser konnte man die Weihnachtsdeko
bestaunen
und auch der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center musste aufs Bild. Es ist schon
so, wie man es in Filmen sieht, der Baum, die Eislaufbahn und eine Masse an Menschen.
Da wir nun gerade dort waren, haben auch gleich einen Ausflug auf die Aussichtsplattform
des Rockefeller Center gemacht. Der Ausblick war gigantisch, zumal wir echt Glück
mit dem Wetter hatten. New York lag einem zu Füssen, von dort oben kam einem
die Stadt gar nicht mehr so riesig vor. Auch Nike-Town stand heute auf unserem Plan,
da die Preise in New York doch recht ordentlich sind, hielten wir uns mit dem Einkaufen
zurück, denn unser Geld sollte ja noch ein paar Tage reichen. Durch das Rumgerenne
den Tag über, mussten wir eine kleine Siesta im Hotel abhalten. Am Abend ging
es dann zum Times Square, denn wir mussten unbedingt
ein
Eis haben und wer schon einmal in den Staaten war, weiss wie lecker das Eis dort
ist. Auf dem Weg standen doch glatt vier Cops am Strassenrand, die wir auch gleich
zu einem Foto nötigten. So wie es aussah, kommen ständig Touries um Bilder
zu machen, also ergaben sie sich ihrem Schicksal und wir waren glücklich. Durch
das Eis noch stärker unterkühlt, man bedenke die Jahreszeit, machten wir
uns auf den Rückweg ins Hotel um die geschundenen Füsse hochzulegen, eine
heisse Dusche zu nehmen und uns in die horizontale zu begeben.
Tag 4
Da wir uns nicht richtig trauten, die subways zu nutzen, entschieden wir uns, den
Weg zum Ground Zero zu Fuss anzutreten. Nach dem Frühstück, einem Bagle
und einem
Kaffe für 9 Euro, machten langsam die Geschäfte auf und wir uns auf den
Weg. Auf dem Hinweg machten wir die rechte und auf dem Rück die linke Seite
unsicher. Tja, nur zu dumm, dass dort allerlei Geschäft waren, die wir natürlich
auch von Innen sehen mussten. Klar, beim Ansehen blieb es nicht. Es war jedoch möglich,
die Einkaufstüten bis zum Abend in den Geschäften zu lassen, denn mitschleppen,
bis Groud Zero, wär eine Qual gewesen. Der Weg schien kein Ende zu nehmen,
also kehrten wir in einem Starbucks ein um eine Latte zu trinken und uns ein wenig
auszuruhen. Gott sei Dank schien die Sonne, so machte das Laufen viel Spass. Da
wir natürlich nicht den direkten Weg eingeschlagen haben, kamen wir am Madison
Square Garden vorbei, liefen durch Greenwich Village und schlenderten durch Soho
bis wir endlich am "Ground Zero" ankamen. Da ich vorher schon einmal in
New York gewesen bin und auch die "Zwillingstürme" gesehen habe,
war ich
geschockt. Das ganze Gelände war eingezäunt und es hingen Plakate und
Bilder am Zaun. Es schien mir, als wenn viele Menschen, die am 11. September Verwandte
oder Freunde verloren haben, dort hinkommen um zu trauern. Ich hatte am ganzen Körper
Gänsehaut und war ergriffen von der Stimmung, die am Ground Zero herrschte.
Der Rückweg war kürzer, denn wir verliessen den Broadway nicht und kamen
über den Union Square wieder dort an, wo wir hin mussten um unsere Taschen
abzuholen. Klappte alles super, nur hatten unsere Füße trotz Turnschuhe
keinen Wunsch mehr. Als wir endlich das Hotel erreich hatten, gingen wir mehr oder
weniger auch gleich ins Bett.
Tag 5
Am Nachmittag sollte es losgehen zur "Sex and the City" Tour. Da wir noch
einige Zeit
hatten, liessen wir es ruhig angehen. "FAO Schwarz"
hatte
uns noch nicht gesehen, als mussten wir dort auch noch vorstellig werden, da es
gleich um die Ecke war, machte wir uns nach dem Frühstück auf den Weg
dorthin. Danach schlenderten wir ein wenig im Central Park rum bis wir uns am Treffpunkt,
dem Plaza Hotel, zum Start unserer Tour einfinden sollten. Unser Tour-Guide, Stacie,
hätte der Serie entsprungen sein können. Der Bus war voll, natürlich
fast alles Frauen. Auf dem Weg quer durch die Stadt, liefen Passagen der Serie,
passend zu den Punkten die wir anfuhren. Auf dem Programm standen: das Paris Theater,
Manolo Blahnik, D&G, Plaesure Chest, die Magnolia Bakery, Jimmy Choo, die Perry
Street etc.
Der berühmte "Cosmopolitan" in der Onieal's Bar war der krönende Abschluss der Tour. Als wir zurück im Hotel waren, mussten wir dann auch leider anfangen, unsere Habseeligkeiten wieder im Koffer verstauen, denn unser Trip neigte sich dem Ende.
Tag 6
Wir konnten unsere Koffer im Hotel lassen und sind noch mal ein wenig durch die Stadt gebummelt. Am Nachmittag holte uns der Transferbus ab und brachte uns zum Flughafen, von wo aus wir wieder zurück in die Heimat flogen.
Fazit: Möchte man in New York Silvester feiern nimmt man sich ein Hotel direkt am Times Square oder mann harrt den ganzen Tag dort aus, denn anders ist nur mit einer Einladung dort hin zu kommen!!!!!!!!
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